Freiwillige Feuerwehr Bockfließ


Zugsübung am 06.09.2016

Heute wurden wir im Zuge der Übung zu einem schlimmen Szenario gerufen.
Ein Spaziergänger entdeckt durch laute Schreie einen bewusstlosen Traktorfahrer in einer Hofeinfahrt.
Beim genaueren Hinsehen bemerkt er das eingeklemmte Kind zwischen Traktor und Mauer, das fürchterlich brüllt.
Er verständigt die Feuerwehr und die Rettungskette wird in Kraft gesetzt.
Nach wenigen Minuten trifft der Einsatzleiter vor Ort ein, spricht mit dem Spaziergänger und sondiert gründlich die Lage.
Kurz danach treffen der RÜST und der Tank 1 ein.
Sofort wird mit der Rettung des ohnmächtigen Lenkers begonnen. Ein Kamerad betreut in dieser Zeit den eingeklemmten Jungen und versucht mit gutem Zuspruch etwas Linderung.
Solche Zusprüche können natürlich den Schmerz nicht lindern, aber es spielt sich vieles im Kopf ab.
Der Traktorfahrer wird vorsichtig und unter guter Leitung per Schaufeltrage über das Heck des Traktors gerettet.
„In der Zwischenzeit ist der Notarzt eingetroffen und kümmert sich nun um den Verletzten.“
So nun heißt es volle Konzentration auf den eingeklemmten Jungen. Wie soll, bzw. kann er aus dieser Misere schonend befreit werden.
Schnellstens entscheiden sich die Kameraden und die Kameradin für einen Versuch den Traktor vorsichtig nach vorn zu schieben. Dann wird von hinten die Schaufeltrage angebracht und der Junge kann ebenfalls ohne größere Schmerzen gerettet werden.
Der Übungserfolg war großartig und die anwesenden Protagonisten sichtlich begeistert.
Lob und Dank für eine reibungslose und sehr interessante Übung wurde von den Verantwortlichen ausgesprochen.
Wir hoffen natürlich alle dass solch ein Szenario nie Wirklichkeit wird.

 

 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 

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